Paynesgrau: Warm wie der Bauch einer Siamkatze

Du siehst eine Farbfläche in Paynesgrau Für die sensiblen Künstler-Augen: Paynesgrau

Kann Grau ohne Schwarz existieren?

Schwierige Frage, einfache Antwort. Alles andere als langweilig sind die verschiedenen Tönungen von Grau, allen voran die des Paynesgrau. Denn wie sanft und sensitiv legt es sich in das Auge des Betrachters, zeitweise eine bläuliche, grünliche oder bräunliche Färbung annehmend. Eigentlich fühlt es sich wie der kleine Bruder des Indigoblau an.

Die Geburt einer neuen Farbe

Es geht zurück auf den Engländer (1760 bis 1830) William Payne, der sich nicht länger mit einem simplen Schwarz in seinen Aquarellen begnügen wollte. Besonders die duftigen Wolken empfand er viel zu ätherisch, um sie mit einem banalen Grau zu malen. Daher mischte er aus mehreren bunten Farben den farbigen Grauton, der heute unter Paynesgrau zu kaufen ist. (Übrigens lehnte auch Kandinsky Schwarz als zu massiv ab.) Ob in der Gouachemalerei, als Buntstift oder in der Aquarell- oder Ölmalerei, das charmante Paynesgrau wird immer beliebter.

Die meisten verbinden mit der Farbe Grau eine eher triste Symbolik. Von Langeweile, Trauer bis zu Tod und Verderben. Unverständlich, wenn man sich mit den verschiedenen Grautönen intensiver befasst. Die Zartheit eines grauschimmernden Siamkatzen-Bauches, die sanfte Tröstung eines silbergrauen Oktoberhimmels, die tiefe Eleganz eines französischen Wandteppichs in Rauchgrau. Soviel Leben liegt im Grau!

du siehst william payne
William Payne, der englische Landschaftsmaler, nach ihm ist unser Paynesgrau benannt.
du siehst ein landschaftsbild von william payne
In diesem Landschaftsbild von William Payne kannst du deutlich die vielen Abstufungen von seiner Lieblingsfarbe entdecken.