Kreatives Kribbeln

Heute hab ich den Blog „Creative Club“ gegründet und es fühlt sich verdammt gut an. Was ich damit will? Es gibt doch schon Tausende davon? Und schon befinden wir uns im Zentrum meiner Intention: Lass‘ dich niemals davon abhalten, ein Bild zu malen, ein Buch zu schreiben, ein Lied zu komponieren, eine Vase zu gestalten, nur weil dir der Gedanke kommt, es gäbe davon ja bereits genug auf der Welt. Hör nicht darauf, was andere zu deinen Werken sagen, schiele nicht nach ständigen Vergleichen mit den Ergebnissen anderer und verbanne den Gedanken, ob deine Werke einer strengen Beurteilung standhalten würden.  Lass alle Bewertung sein und verlieren dich im Kreieren wie ein Kind – so wirst du das wichtigste überhaupt finden: dich selbst. Und darüber hinaus Vergnügen, Befriedigung und innere Heiterkeit.

Ich wünsche mir, dass du auf meinem Blog eine Quelle der Inspiration findest, einen  bunten Fächer von Ideen, wie Alltag kreativer wird. Du wirst mir in Zukunft wahrscheinlich nicht immer zustimmen, manchmal werde ich vielleicht übers Ziel hinausschießen, beizeiten seltsame Wege gehen oder mich in Details verlieren, aber ich hoffe, dass du immer wiederkommen wirst, um nachzusehen, was diesmal Inspirierendes für dich dabei ist – sei es ein Bild, eine Stelle aus einem Buch, eine Idee für etwas Neues, was immer es auch sein mag.

Geh‘ mit mir gemeinsam ein Stück des Weges einer Entwicklung zu mehr gelebter Kreativität, mehr Sinnlichkeit und Eigenständigkeit und korrigiere mich, falls ich abdriften sollte.

Dieser Blog will ein Instrument werden, um das enge Korsett des Alltags zu lockern, im besten Fall: abzustreifen. Dieses Einengende, Kleinartige, aus dem das Korsett geschneidert ist, resultiert aus der üblichen Haltung, die wir im Alltag einnehmen: alles wird durch den gleichen Filter aus Erfahrung, Erinnerung, gesellschaftlichen Normen, Regeln und Strukturen, durchgejagt, bis nur mehr ein grauer Einheitsbrei übrigbleibt. Diesem Grau entkommt man nur, indem man sich der Inspiration und Intuition öffnet. Denn diese Quellen versiegen niemals. Sie rauschen und singen, ob wir ihnen nun zuhören oder nicht. Und wenn sie schon da sind und in ihrer Überschwänglichkeit, ihrer verschwenderischen Vielfalt nur so dahinsprudeln, dann ist es wohl besser, hinzuhören, oder? Falls du deine Kreativität vermisst oder du dir nicht sicher bist, ob du genug davon hast, vertraue der Tatsache, dass Kreativität dein innerster Kern, der Motor deiner Lebendigkeit ist. Das wirst du spüren, wenn du einfach drauflos-malst-zeichnest-fotografierst-singst-tanzt-yogierst-räucherst-schneiderst-bäckst-bastelst-oder-was-sonst-immer.

Willkommen im Club der Kreativen, einem der größten Clubs der Welt. 😉