Aquarell: Braucht der Osterhase Schnurrbarthaare?

DAS GENÜGT

Hier möchte ich Euch zeigen, dass ein wenig „Schummelei“ beim Aquarellieren sehr hilfreich sein kann, aber auch schnell „zu viel“ werden kann.

Der nass in nass gemalte Osterhase war recht gut gelungen, es fehlte ihm jedoch deutlich ein lieblicher Gesichtsausdruck. Je feuchter die Maltechnik und je mehr wir der zufälligen Farbverteilung freien Raum lassen, desto schwieriger werden solche Details wie Augen oder ähnliches. Hier darf man ruhig nachschärfen, etwa mit einem schwarzen Tuschestift, der, wie auf dem zweiten Bild zu sehen ist, dem Hasen etwas mehr Ausdruck verleiht. Das dritte Bild zeigt, dass ein übereifriges „Illustrieren“ mit dem Stift ein Bild auch verderben kann. Nase, Schnauze und Schnurrbarthaare verleihen dem Aquarell plötzlich etwas „Aufgesetztes“ und Künstliches… Also: lieber zeitgerecht aufhören!  🙂