Weihnachtskarte DIY: Bärbel, das sanfte Schaf

Du siehst die Entstehung der Weihnachtskarte Bärbel Bärbel, das süße Weihnachts-Schaf malst du in Windeseile auf diese Weihnachtskarte!

Weihnachtskarte einfach selber machen

Diese Weihnachtskarte aus einem Passpartout-Billet kannst du ganz einfach selber machen, denn: kaufen kann jeder! 😉 Mit einer süßen, kleinen Illustration, wie unserem sensiblen Schäfchen Bärbel, wird diese Karte zu etwas Einzigartigem und ganz Individuellem. Darüber freuen sich alle!

Schrittanleitung:

Schritt 1: Schaf vorzeichnen mit Bleistift

Na klar, mit Bleistift. Nicht zu hart, nicht zu weich, daher Härte HB. Wenn du Lust hast, kannst du dir hier die Vorlage downloaden. Am besten, du fertigst die Vorzeichnung im zugeklappten Zustand (die Karte, nicht du! 😉 an. Damit jeder Strich schön im Passpartout-Rahmen bleibt! 🙂 Tipp am Rande: Lass das Schaf lächeln, es freut sich ja schon so auf Weihnachten! Also: Mundwinkel nach oben!

du siehst die vorzeichnung der weihnachtskarte mit molly, dem schaf in bleistift
Immer nur lächeln…

Schritt 2: Outlines zeichnen

Dann zeichnest du die Outline (Außenlinie) mit einem wasserfesten (!) Tusche-Liner nach.

Du siehst wie ich mit einem Tuschestift die Outlines nachfahre
Ich verwende hier einen besonders feinen Tuschestift mit einer Stärke 0,05

Schritt 3: Aquarellfarben mit superwenig Wasser

Jetzt kommt der malerische Part. Mit einem feinen Haarpinsel, etwa Nr. 3, malst du nun das Weihnachts-Schaf Bärbel aus. Ich verwendete dafür Paynesgrau, Ockergelb, Siena gebrannt, Violett und etwas Magenta. Gehe mit dem Wasser sehr sparsam um, denn die fertig gekauften Passpartout-Karten haben zwar hübsche Ausstanzungen, sind aber nicht aus Aquarellpapier. Das heißt, sie würden sich wellen, wenn du zuviel Wasser verwendest.

Du siehst wie ich erste Lasuren mit der Aquarellfarbe auf Tuschezeichnung auftrage
Binde unserer Bärbel eine Weihnachtskugel ums Horn – schon sieht es ganz feierlich aus!

Schritt 4: Wolliges Schaff-Fell mit Paynesgrau

Das Fell malst du, indem du mit Paynesgrau die Schattierung anlegst und dann ins noch (wenig!) feuchte Papier mit Ocker und dunklem Grau oder Indigoblau ein paar Punkte und Wellen hineinmalst. Das gebogene Horn malst du mit Ocker und (wieder) Paynesgrau.

Du siehst wie ich mit Paynesgrau das Fell des Schafs male
Die Schafsnase zeichnest du ebenfalls mit einem schwarzen Tuschestift. Vergiß nicht aufs Glanzlicht.

Schritt 5: Frohe Weichnachten lettern

Am Schluss malst du die Weihnachtskugel in Karmesinrot. Achte darauf, dass du überall nicht bis zum Rand (Outline) malst, sondern ab und zu etwas Weiß stehenlässt. Ansonsten sieht das Bild zu artig aus. Dann letterst du mit dem Tusche-Fineliner einen Weihnachtsgruß in Deutsch oder Englisch, wonach dir gerade der Sinne steht. Wenn du eine Spitzfeder oder eine Füllfeder zum Lettern verwendest, achte drauf, dass du eher glatte Passpartout-Karten kaufst. Bei rauhem Papier verwende ich lieber Fineliner, weil ihre weiche Spitze nicht so schnell ins Papier ritzt.

du siehst die fertige Weihnachtskarte auf einem Tisch stehend
Für diese Karte brauchst du nur eine halbe Stunde

Und hier siehst du die Karte in aufgeklapptem Zustand:

Du siehst die Weihnachtskarte mit Schaf in aufgeklapptem Zustand
Immer gut überlegen, auf welche Seite die Illustration hinkommen soll 🙂

Und hier kannst du noch das Schritt-für-Schritt-Video von der Entstehung dieser Glückwunsch-Karte sehen:

Viel Spaß beim Karten-Gestalten!

Deine Dodo

Wenn Du Lust hast, kannst du meine Zeichnungen und Aquarelle auf Pinterest anschauen.